Konzept
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Konzept Strolchis Kreativkurs für Kleinkinder

Liebe Eltern, liebe Kinder.

Neben meinen Kursen als PEKiP Gruppenleiterin gebe ich seit über 10 Jahren Kurse mit Strolchi, einer braun-weißen struppigen Terrier Handpuppe. Ich habe mein eigenes Konzept entwickelt, da ich damals feststellte, dass es für Kinder nach der PEKiP Zeit keinen Kurs gab bei dem Eltern und Kinder mit allen Sinnen kreativ sein können. Seit dieser Zeit gebe ich mit großer Begeisterung Strolchi Kurse.

Um Ihnen einen genauen Einblick zum Kursablauf zu geben, möchte ich Ihnen dies anhand einer Kursstunde zum Thema Kugel darstellen.
Im Folgenden wird in dem Text exemplarisch immer die Mutter mit ihrem Kind erwähnt. Selbstverständlich können gerne statt der Mutter, der Vater oder ein anderer Erwachsener mit dem Kind an dem Kurs teilnehmen.

Alle sind herzlich eingeladen Strolchi kennenzulernen.

Kursanfang:

Strolchi schläft verborgen unter einem Tuch und schnarcht, er wird durch die Mütter und Kinder durch sein Aufwachlied geweckt.

"Kleiner Strolchi, kleiner Strolchi, schläfst Du noch, hörst du nicht die Kinder, komm doch her."

Strolchi wird aufgedeckt und geht von Kind zu Kind um es einzeln zu begrüßen und sich streicheln zu lassen.

 

Strolchi mit Hanna 23 web

"Wo ist die Glocke? - Da!"

 

Ziel:

Es gibt einen gemeinsamen Anfang. Je nach Alter der Kinder  können diese Körperteile von Strolchi zeigen oder benennen. Außerdem lernen die Kinder kurz zu warten, bis sie an der Reihe sind, um dann individuell und exklusiv von Strolchi begrüßt zu werden.


Schoß/Kitzelspiele:

Es beginnt immer mit dem Schoßspiel:

"Sitzt ein süßer kleiner Zwerg auf dem großen Butterberg, kommt die Sonne 1,2,3, schmilzt der Butterberg entzwei".

Es schließen sich weitere Schoß- und Kitzelspiele an.

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"Ein Kitzelfitzel versteckt sich bei Dir und den Fitzelkitzel den hol ich mir."
Ziel:

Ich werde einen  vertrauten Anfang schaffen. Durch die Wiederholungen der Spiele wissen die Kinder, wie die Spiele gehen, sie wissen wann sie gekitzelt werden oder wann sie zusammen mit der Mutter "umfallen". Durch die Schoßspiele werden spielerisch Körperteile benannt und gelernt, der Mutter-Kind-Kontakt vertieft sich und die Kinder haben sehr viel Spaß am Kitzeln.
Durch die Melodien werden die Mütter und später die Kinder zum Singen und Mitmachen angeregt, durch die Bewegungen die sensomotorischen Fähigkeiten gefördert. Die Kinder lernen im Lauf des Kurses Hand- und Köperbewegungen zu koordinieren.


Bewegungs- Laufspiele:

Auf spielerische Weise werden verschiedene Bewegungsmuster geübt und ausprobiert (schnell-  langsam gehen, stampfen-  schleichen, sich groß- und klein machen). Tanz und Bewegungslieder werden gesungen, die den Kindern und Müttern viel Spaß machen.

 
Ziel:

Nachdem die Kinder auf oder bei ihrer Mutter gesessen sind können sie sich jetzt bewegen und herumlaufen. Dadurch lernen sie spielerisch die verschiedenen Möglichkeiten sich zu bewegen.


Einführung zum Thema:

Durch eine Massage mit einer Kugel wird das Thema der Stunde erraten.

Ziel:

Neugierigmachen und Einstimmung auf die Kursstunde.


Spiele, Lieder, Materialien zum Thema: 

Beim Thema Kugel können die Kinder mit verschiedenen, teilweise selbstgebauten Kugelbahnen, spielen.

Im Anschluss daran lassen die Kinder zusammen mit ihrer Mutter eine große Glaskugel  in einem Karton von einer Ecke in die andere rollen. Dies dient zu Vorbereitung für das kreative Angebot.

Mit der Oceandrum (einer Trommel in der viele kleine Kugeln sind) können die Kinder hören, welche (Meeres-) Geräusche Kugeln machen können.

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Ausführliche Betrachtung des Themas durch zu Hilfenahme verschiedener Materialien. Durch Einfüllen von großen und kleinen Kugeln in die Kugelbahn wird die Feinmotorik des Kindes gefördert.


Tanzbär:

Es handelt sich dabei um eine große  Handpuppe, die in jeder Kursstunde vorkommt und von den Kindern sehr geliebt wird. Die Kinder können je nach Alter entweder auf dem Schoß ihrer Mutter oder in der Mitte des Kursraumes einzeln mit dem Tanzbär tanzen.



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"Ich bin ein dicker Tanzbär und laufe durch den Wald, suche mir eine Freundin und finde sie schon bald.
Komm wir tanzen hübsch und fein, von einem auf das andere Bein."

 

Ziel:

Ich gebe den Kindern die Möglichkeit Vertrauen zu der Handpuppe aufzubauen. Je länger die Kinder den Tanzbär kennen, umso mehr trauen sie sich selbstständig zum Bär zu gehen und alleine mit ihm zu tanzen. So können sie sich im geschützten Rahmen von der Mutter kurzfristig lösen und eigenständig vor einer vertrauten Gruppe zu tanzen. Dadurch wird ihr Selbstbewusstsein gefördert und gestärkt.  Die anderen Kinder sitzen währenddessen auf dem Schoß der Mütter und singen mit oder schauen zu. Die Kinder lernen zu warten, bis sie an der Reihe sind. Dies ist eine gute Vorbereitung auf die spätere Kindergartenzeit.


Kreatives Angebot:

Beim Thema Kugel, lege ich eine große Folie mit Wattekugeln aus, mit der die Kinder Wind machen können. Danach können die Mütter ihren Kindern und sich selbst die bereitgestellten T-Shirts zum Schutz der Kleidung anziehen. Ich lege Feuchttücher zur späteren Reinigung der Hände bereit. Jedes Kind erhält einen Karton mit einem Papier auf dem in jeder Ecke ungiftige bunte Fingerfarben sind. Durch das Rollen einer Kugel entstehen so schöne bunte Farblinien. Die Bilder werden getrocknet und laminiert, sie können dann zu Hause als Tischunterlage verwendet werden.

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 Als Kind ist jeder Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
 (Pablo Picasso)
Ziel:

Die Kinder und Mütter lernen innerhalb des Kurses die verschiedensten Materialien kennen z.B. unterschiedliche Papiersorten, Farben, Wolle, Stempel, Pinsel, Stifte, Knete, etc. Es ist schön zu beobachten, wie eigenständig und kreativ schon kleine Kinder damit umgehen.


Freispielzeit:

Es  besteht die Möglichkeit in der Küche zu essen und zu trinken.
Die Mütter können den bereitstehenden Kaffe und Tee trinken. Im Kursraum wartet ein Kugelbad auf die Kinder.

Ziel:

Nach den intensiven Eindrücken können die Mütter und Kinder eine Pause machen. Die Kinder erleben gemeinschaftliches Essen. Sie lernen Essen zu tauschen und zu fragen, ob sie etwas von anderen Kindern probieren dürfen.


Gemeinsames Spielen:

Bevor das Spielmaterial gemeinsam aufgeräumt wird, können die Mütter zusammen mit ihren Kindern das Spielangebot ausprobieren und beobachten, wie ihr Kind sich damit beschäftigt. Das Spielmaterial, wie hier das Kugelbad, wird auf das Thema der Stunde abgestimmt.

Bild 27Ziel:

Ich erkläre den  Müttern, wie dieses Spielangebot zu Hause umgesetzt werden kann und wie es  die Entwicklung ihres Kindes fördert.


Fingerspiele, Lieder, Klangschale, Ida Igel:

Je nach verbleibender Zeit und nach genauer Beobachtung der Gruppensituation werde ich z.B. Konzentrationsübungen (Ida Igel mit ihren Babys) anbieten. Ida Igel ist eine Handpuppe, die zusammen mit den Kindern, die auf dem Schoß der Mütter sitzen, kurze klassische Musikstücke hören. Die Kinder können währenddessen die Igelbabys streicheln. Auch bewusst einen Ton mit der Klangschale zu erzeugen, macht den Kindern sehr Spaß.

Kind mit Klangschale web"Guten Morgen wir sitzen jetzt hier, guten Morgen einen Ton schenk ich dir"

 

Ziel:

Bei Ida Igel lernen Mutter und Kind zur Ruhe zu kommen und gemeinsam klassischer Musik zu lauschen. Hier erfahren die Mütter, dass auch schon kleine Kinder in der Lage sind konzentriert hinzuhören.  Durch die Klangschale können beide neue Hör- und Fühlerfahrungen machen und spüren, wie sich die Schwingungen der Schale auf die Haut übertragen und diese stimuliert.


Strolchi geht ins Körbchen

Strolchis Kissen in seinem Körbchen wird von den Kindern geschüttelt und wieder hineingelegt. Sie streicheln Strolchi, decken ihn zu und singen ihm Schlaflieder.

 

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 Strolchi geht ins Bett. "Wo ist das Körbchen von Strolchi ? Da!!"
Ziel:

Die Kinder lernen spielerisch soziales Verhalten. Geben und Nehmen des Kissens an andere Kinder wird geübt.
Ich gestalte einen gemeinsamen Abschluss, bei dem sich die Kinder aktiv von Strolchi mit viel Freude verabschieden können.

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